Alkohol
Was will denn dieser Jüngling hier,
bestellt auf einen Schlag vier Bier.
Drei Schnäpse will er noch dazu,
dann gibt er endlich seine Ruh‘.
Setzt sich hin ins letzte Eck,
trinkt in Kürze alles weg.
Nun fängt er an zu diskutieren,
von Gott, der Welt und Funktionieren.
Dann folgt Bestellung Nummer 2,
das gleiche noch einmal mit Brei.
Trinkt alles weg in knapper Zeit,
der Brei ist das was übrig bleibt.
Die Diskussion wird immer bunter,
nun sind sie schon beim Bommerlunder.
Durch den Schnaps und das Bier,
bekommt der Jüngling eine Gier.
Die Wirtin hat’s ihm angetan,
was ihrem Mann nun wird zum Gram.
Dieser hatte schon gespannt,
dass die zwei sind von sich gebannt.
Spricht darauf den Jüngling an:
„Halt an Dir, sonst gibt’s ’nen Fang“.
Plötzlich fliegt der kalte Brei,
an dem dicken Wirt vorbei.
Streift die Frau vom Kirchenleiter,
hat noch Schwung und dreht sich weiter.
Landet nah dem Kanapee,
trifft dem Eitlen sein Toupet.
Der nimmt den Teller sehr behend,
schickt ihn retour ganz vehement.
Frau Pfarrer dreht sich permanent,
der Wirt duckt sich ganz exzellent,
so trifft er voll den Delinquent.
Nun die Mär von diesen Reimen,
lass den Brei und trink Dir einen.